Wie lässt sich Verpackungsmaterial beim Textilversand reduzieren?
Über drei Ansätze: die richtige Kartongrösse, Sammelverpackung statt Einzelbeutel und wiederverwertbare Materialien. Massgeschneiderte Kartons sparen bis zu 60 Prozent Füllmaterial, weil keine Luft mitverschickt wird. 95 Prozent unserer Verpackungen sind wiederverwertbar oder mehrfach nutzbar.
- Wiederverwertbar oder mehrfach nutzbar
- 95 % der Verpackungen
- Massgeschneiderte Kartons
- Bis zu 60 % weniger Füllmaterial
- Papier
- FSC-zertifiziert
- Beutel
- Biologisch abbaubar aus Maisstärke, wo Alternativen fehlen
- Grundsatz
- Bulk-Packing statt Einzelverpackung
Verpackung hat eine Funktion: Schutz
Verpackung ist kein Selbstzweck. Sie soll die Ware unbeschädigt ans Ziel bringen — alles darüber hinaus ist Material, das später entsorgt werden muss.
Deshalb prüfen wir bei jedem Auftrag die minimalste Lösung, die diesen Schutz noch erfüllt. Das klingt banal, ist aber die Stelle mit dem grössten Effekt.
Keine Luft verschicken
Der häufigste Fehler im Versand sind Standardkartons, die für den Inhalt zu gross sind. Der leere Raum muss mit Füllmaterial ausgeglichen werden — und wird zusätzlich mittransportiert.
Mit massgeschneiderten Kartons sparen wir bis zu 60 Prozent Füllmaterial ein. Der Nebeneffekt: Weniger Volumen bedeutet auch weniger Transportraum pro Sendung.
Sammelverpackung statt Einzelbeutel
Im Textilversand ist jedes Teil oft einzeln in Folie verpackt. Für viele Anwendungen ist das unnötig: Wir priorisieren Bulk-Packing, also Sammelverpackung, wo der Schutz das zulässt.
Beim Material setzen wir auf FSC-zertifiziertes Papier. Plastik verwenden wir nur dort, wo Alternativen fehlen — und dann in Form biologisch abbaubarer Beutel aus Maisstärke.
Insgesamt sind 95 Prozent unserer Verpackungen wiederverwertbar oder mehrfach nutzbar. Damit bleibt das Material im Kreislauf, statt zu Abfall zu werden.
Woran wir noch arbeiten
Eine offene Baustelle ist das Silikon-Übertragungspapier aus dem Textil-Transferdruck. Wir arbeiten an Wegen, es in den Kreislauf zurückzuführen, und bleiben dran, bis die Lösung steht.
Ab 2026 gehen wir das Thema Abfall systematisch an. Das Ziel ist, die Müllmengen im Betrieb deutlich zu reduzieren — auch über viele kleine Schritte.
Häufige Fragen
Wie viel Verpackungsmaterial lässt sich einsparen?
Mit massgeschneiderten Kartons bis zu 60 Prozent Füllmaterial, weil keine Luft mitverschickt wird.
Sind die Verpackungen recycelbar?
Zu 95 Prozent sind sie wiederverwertbar oder mehrfach nutzbar. Verwendet wird FSC-zertifiziertes Papier; wo Plastik nötig ist, kommen biologisch abbaubare Beutel aus Maisstärke zum Einsatz.
Wird jedes Kleidungsstück einzeln verpackt?
Nein, wo der Schutz es zulässt, priorisieren wir Sammelverpackung (Bulk-Packing) statt Einzelbeuteln.
Wo gibt es noch keine Lösung?
Beim Silikon-Übertragungspapier aus dem Transferdruck. Wir arbeiten daran, es in den Kreislauf zurückzuführen.